Vor den Sommerferien richtete die Bayrische Taekwondo Union traditionell eine Dan-Prüfung ( Schwarzgurtprüfung ) zum 1. bis 4. Dan aus. Über 50 Taekwondokas aus ganz Bayern stellten sich dieser Aufgabe, darunter waren 6 Sportler von uns. Es gehört viel Durchhaltevermögen ( 6 bis 8 Jahre stetes Training) dazu, um dieses Ziel zu erreichen.Unsere Sportler ließen mit ihrem Können keinen Zweifel am Gelingen dieser Prüfung.
Sie zeigten in allen Disziplinen eine sehr gute Leistung, angefangen mit dem Formenlauf, dem Kampf gegen einen unsichtbaren Gegner. Gefolgt vom Ilbo-taeryon, dem Ein-Schritt-Kampf, hier müssen die Techniken exakt und so präzise wie möglich am Partner ausgeführt werden ohne ihn jedoch zu treffen.
Bei der Olympischen Disziplin des Taekwondo, dem Vollkontaktwettkampf, geht es dagegen darum, durch Taktik und schnelle Schlagkombinationen Treffer beim Gegner zu platzieren. Auch diese Hürde konnten sie gut bis sehr gut bestehen, genauso wie bei der Selbstverteidigung in naher Distanz mit Hebel- und Wurftechniken.
Das Zünglein an der Waage stellt bei allen Schwarzgurtprüfungen immer wieder der Bruchtest dar. Hier muss der Dan-Anwärter mit der ausgereiften Technik im Sprung bzw. in Kombinationen die aufgebauten Bretter zerschlagen. Oft wird dieser Teil des Prüfungsprogrammes von den Sportlern und von den Trainern zu inkonsequent angegangen. So dass am Ende nicht alle Bretter brechen und dadurch letztendlich das Prüfungsziel nicht erreicht wird. Auch bei dieser Disziplin machte sich bei unseren Prüfungsanwärtern die monatelange intensive Vorbereitung bezahlt, es blieb kein Brett ganz. So konnten sie am Schluß ihre Dan-Zertifikate aus den Händen der Prüfer entgegen nehmen. Sarah-Katharina Merk, Andreas Dirr, Guido Zimmermann und Julia Schaaf zum 1. Dan.
Julian Siragusa zum 2. Dan und Patrick Schalamon zum 3. Dan.
Ein Dankeschön gilt auch allen anwesenden Helfern der Sportschule, die doch in erheblichem Maß zum Gelingen beigetragen haben.
Meinen herzlichen Glückwunsch an die neuen Danträger.